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Einen guten Überblick von der Insel erhält man bereits vom Mirador del Rio auf Lanzarote.
La Graciosa gehört zu dem nördlich von Lanzarote liegenden Archipel Chinijo, der aus den folgenden Inseln besteht:
Der Archipel, sowie große Teile des Famarakliffs auf Lanzarote gehören seit 1987 zu dem Naturpark Parque National del Archipelago Chinijo.
La Graciosa bezieht Strom und Wasser von Lanzarote. Asphaltierte Straßen gibt es nicht, sondern nur staubige Sandpisten, die nur von einigen wenigen robusten Jeeps befahren werden. Am Hafen gibt es eine Telefonzelle.
Neben dem Hauptort Caleta del Sebo mit seinem Fischerhafen und der Anlegestelle des Bootes aus Orzola (Lanzarote) und einer Hand voll Restaurants und Bars gibt es noch die kleine Siedlung Pedro Barba im Osten der Insel, bestehend aus etwa zehn noblen Ferienhäusern.
Die etwa 20 Minuten dauernde Überfahrt aus Orzola für 13€ pro Person ist nichts für schwache Nerven oder empfindliche Mägen. Die Nussschale von Boot wird von der Atlantikdünung ordentlich durchgeschaukelt, bevor sie in den nur einen Kilometer breiten Rio in den Windschatten von La Graciosa gelangt. Wer nur einen Tagesausflug plant, sollte das Boot um 10:00 morgens erwischen, um dann einige Stunden bis zur Rückfahrt mit dem letzten Boot um 16:00 (Winter) bzw. 17:00 (Sommer) nachmittags auf der Insel zur Verfügung zu haben. Wer das Schiff verpasst, der bleibt einen Tag länger!
Seit kurzem setzt die Lineas Maritimo Romero ein größeres Boot, mit Glasboden und aufgemaltem Haifischmaul und einer Kapazität von mehr als hundert Personen ein. Damit ist dann auch der Nervenkitzel der früheren Überfahrten Geschichte.
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