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Neben den großen, jedem Touristen bekannten Stränden in Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise bietet Lanzarote eine Fülle kleiner Strände und Sandbuchten außerhalb des Touristenrummels.
Mitten in der Stadt Arrecife liegt der bei Normaltouristen weitgehend unbekannte, wunderschöne Sandstrand Playa del Reducto, der durchaus etwas Karibikflair verbreiten kann. Die Strandpromenade zieht sich mittlerweile vom Stadtzentrum hinaus am Flugplatz vorbei bis nach Puerto del Carmen. →Karte
Hier fühlen sich die Nackedeis wohl - auf kaum einer Karte verzeichnet und auch an den Straßen nicht ausgeschildert liegt recht gut versteckt diese kleine Ferienhaus- und Apartmentsiedlung zwischen Guatiza und Mala (Zufahrt von hier) direkt an der Ostküste. Schönes Dünengebiet und Steilküste mit hohen Brandungswellen. →Karte
Der Playa de la Garita liegt südlich des Ortes Arrieta: hinter der Tankstelle am Windspiel im Kreis rechts abbiegen, dann wieder rechts. Es ist eine weite Bucht mit flach ins Meer abfallendem, hellbraunem Sand. Der Strand wird an Wochenenden gern von vielen Einheimischen besucht, dann ist auch die Strandbar geöffnet. →Karte
Der Playa de Famara mit seiner weiten Bucht mit Blick auf die Berge Risco de Famara ist das Ziel für Wellensurfer auf Lanzarote. Baden ist wegen starker Brandung und Unterströmung gefährlich. Herrlicher Panoramablick auf das Famaragebirge. →Karte
Der Playa San Juan, westlich von La Caleta, zu Fuß oder über eine Sandpiste mit dem Auto zu erreichen, einige schöne weiße Sandbuchten, teilweise mit Lavasteinen durchsetzt. →Karte
An der Küstenstraße von Arrieta nach Orzola liegen einige schöne Sandstrände wie Caleta de Mojon Blanco und kurz vor Orzola der lagunenartige Charca de la Laja. Man findet diese Stellen leicht, indem man bei der Autofahrt darauf achtet, wo der Wind den weißen Sand über die Straße in die schwarzen Lavaflächen treibt. →Karte
Der nördlichste Strand Lanzarotes, besonders bei Surfern beliebt, liegt zwischen Orzola und dem nordöstlichen Ausläufer des Famaragebirges. Dieser Playa de la canteria ist eine 300 Meter weite, sich nach Nordost öffnende Bcht mit hellem, flach abfallendem Sandstrand. Nachmittags, besonders in den Wintermonaten, wird es jedoch schon früh schattig, wenn die Sonne hinter den Risco-Bergen verschwindet. →Karte
Der Weg dorthin: Zu Fuß recht mühsam von Orzolas Hafen entlang der Wasserlinie über grobe Schotterfelder, vorbei an einigen Einsiedlerbehausungen. Per Auto über eine gerade noch fahrbahre Piste, die im oberen Ortsteil von Orzola an der Hauptstraße in der Nähe eines turmähnlichen Trafohäuschens beginnt und nach etwa einem Kilometer auf einem Parkplatz am Strand endet.

Die sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebten, hellsandigen Papagayostrände mit kristallklarem Wasser liegen malerisch eingerahmt in Felsbuchten. Zählt man auch die kleineren Buchten mit, so kommt man auf fünf Strände in der Playa Blanca zugewandten Bucht.
Auf dem Landweg gibt es zwei Möglichkeiten, um an Lanzarotes bekanntesten Strände zu kommen: Die 'Fußkranken' fahren per Mietauto von dem etwas landeinwärts liegenden Kreisel über eine vier Kilometer lange Stoßdämpferteststrecke, der Spaß kostet nur 3€ Gebühr pro Auto (wenn es heil bleibt, sonst mehr). Die Alternative ist zu Fuß, mit dem Startpunkt am Hotel El Colorado (Großbaustelle Feb. 2003) hinter dem nicht empfehlenswerten Strand Playa de Afe.
Der Fußweg hat den Vorteil, dass man alle der Papagayo-Strände von Westen aus bis zur Südspitze Lanzarotes, Punta del Papagayo, nacheinander kennen lernt. Bereits nach 15 Gehminuten ist der erste, der 400 Meter lange Playa de Mujeres erreicht. Bei Ebbe läuft man bequem an der Wasserkante entlang; bei Flut oder starker Brandung bleibt nur der mühsamere Weg oben über die Klippen. Die Namen der einzelnen Strandbuchten sind in der Reihenfolge: Playa Mujeres, Playa de Pozo, eine kleine Felsbucht mit steilem Abstieg (ohne Namen), Playa de la Cera (mit Restaurant), Playa de Papagayo. →Karte
Auf der Ostseite Lanzarotes schließen sich der Playa Caleta del Congrio und der Playa de Puerto Muelas an.
Diesen schwarzen, feinsandigen Sandstrand erreichen wir am besten von seinem nördlichen Ende von der Küstenstraße aus. Für Olivinsammler ist dieser Strand eigentlich viel interessanter als der von El Golfo. Auch liegen hier viele große, aber leider nicht transportierbare Lavasteine mit (mehrere cm) großen Olivineinschlüssen. Vom Strand aus ergibt sich ein schönes Panorama landeinwärts über die Saline hinweg auf die Vulkankegel von Timanfaya bis Yaiza. →Karte
Viele Besucher des Mirador del Rio kennen diesen Strand, er liegt - nur mühsam zu Fuß nach einem Abstieg von dem 600 Meter hohen Famarakliff erreichbar - am Sund zu der vorgelagerten Insel La Graciosa. Auf der Wanderseite habe ich den Weg dorthin beschrieben. →Karte
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