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Köstliches Backwerk in Form von Makronen aus Mandeln, Eiern Zucker und Limonen.
Eigentlich ist es ein venezuelanisches Gericht: pikant mit Käse, Thunfisch, Huhn oder Fleisch gefüllte Teigtaschen aus Maismehl, die von zurückgekehrten Emigranten eingeführt wurden. Die Restaurants, in denen es Arepas gibt, heißen AREPERIA.
Bienmesabe ist die kanarische Nachspeise und bedeutet 'schmecktmirgut'. Es ist nichts für Diabetiker, besteht aus Honig und Mandelmus und ist 'tierisch' süß. Meiner Meinung nach reicht es, Bienmesabe einmal im Leben gegessen zu haben.
Sind in heißes Öl gespritzte und ausgebackene Teigstücke (Ölkringel), anschließend mit Puderzucker bestreut. Man bekommt sie für 0,75€ vor dem Markt in Mazo oder für 0,60€ in Puerto Tazacorte an dem hellblauen Bar-LKW am Hafen (die Churros aus Mazo schmecken besser, das Ehepaar im Bar-LKW ist jedoch sehr nett!). In Los Llanos wurde im Jahr 2002 auf der Doctor-Fleming-Straße eine neue Luxus-Churros-Bude gebaut.
Teig aus geröstetem Mais- und Weizenmehl, ursprünglich war dies das Hauptnahrungsmittel der Altkanarier und wurde ursprünglich aus Farnwurzeln hergestellt. Eine Gofiomühle befindet sich in Los Llanos an der vierspurigen Hauptstrasse, von El Paso kommend, rechts.
Die Kanarier unterscheiden mehrere Zubereitungsarten von Kaffee:
Es wird gewonnen in den Salinen an der Südspitze der Insel beim Faro de Fuencaliente - gibt es in allen Supermärkten.
Rote oder grüne Pfeffer-Knoblauch-Öl-Sauce: es gibt mehrere Schärfegrade. Schmeckt gut zu den kanarischen Kartoffeln papas arrugadas. In Mazo auf dem Markt gibt es Haus gemachte, in den Geschäften gibt's z.B. welche aus der Bruvic-Fabrik in Tirajafe.
Mojo rojo wurde ursprünglich zu Fleisch gereicht, die Farbe kommt vom roten Paprika, sie ist von dickerer Konsistenz. Wenn sie wie Feuer brennt, so heißt sie 'picon'.
Mojo verde wurde ursprünglich zu Fisch gegessen, die grüne Farbe kommt von der Petersilie und vom Korianderkraut, enthält einen großen Teil Knoblauch; die Konsistenz ist flüssiger, glasiger und transparenter als die mojo rojo. Rezept Dies sind nur ungeführe Angaben für die Zutaten; die genauen Mengenverhältnisse sind nicht festgelegt - jeder Koch oder jede Hausfrau hat ihr eigenes Rezept:
Frischer Knoblauch, geschält und im Mörser zerdrückt, Kümmel, Salz und Pfeffer. Für mojo rojo: rote, getrocknete Paprikaschoten, zuvor in heißem Wasser aufgekocht. Für mojo verde: ein Bund Petersilie oder Koriander (oder halb und halb), jeweils von groben Stielen befreit. Alles im Mörser oder Mixer zerkleinern und nach und nach Öl und Essig hinzugeben; zum Schluss Safran wegen der Farbe zugeben.
Schrumpelige Kartoffeln, die in starkem Salzwasser (oder Meerwasser) gekocht und mit der Schale und einer starken Salzkruste gegessen werden. Man zerbricht sie mit den Fingern und tunkt sie in rote oder grüne Mojo-Sauce und isst sie mit der Schale als kleinen Imbiss zwischendurch oder als Beilage.
Nur die Bezeichnung pescado fresco auf den Speisekarten garantiert wirklich frischen Fisch. Am besten, man bestellt pescado fresco del dia, also frischer Fisch des Tages, und bekommt dann ein täglich wechselndes Angebot, abhängig davon, welche Fische gerade in den kanarischen Gewässern gefangen worden sind. Die anderen Fische auf den Speisekarten stammen meistens aus der Tiefkühltruhe.
Zubereitet wird der Fisch entweder parilla (gegrillt) oder a la plancha (auf einer heissen Platte) gebraten. Besonders begehrt sind vieja (Papageienfisch), merluza (Seehecht), atun (Thunfisch), cerne und calamares (Tintenfisch).
So heißen die kanarischen Bananen, sie sind für deutsche Maßstäbe spottbillig und schmecken wie Chiquita-Konzentrat.
Es ist ein weißer Ziegenkäse (queso blanco) mit kräftigem Geschmack. In den Restaurants gibt es den Käse auch in gegrillter Form, bestrichen mit Mojo Verde oder Knoblauch und in einer leicht geräucherten Variante.
Kichererbsensuppe, angereichert mit kleinen Fleischstückchen.
Palmeros, die nach Kuba auswanderten und zurückkehrten, brachten auch die Technik der Zigarrenfertigung mit nach La Palma. Die heimischen Zigarren heissen 'Puros' und werden noch in Handarbeit gerollt, vor den Augen der Touristen zum Beispiel in der Markthalle von Mazo, auf dem Trödel in Argual und in der Ablughalle des Flughafens.
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